5 x K: Krimi, Kurzkrimi, Kurzgeschichten, Kräutermärchen, Kreativität

Gepostet am Sep 27, 2010

Heike Gellert wurde 1958 in Unna geboren, lebte dort zwei Jahre. Die Kindheit und Jugend verbrachte sie in Kamen-Heeren-Werve. Nach dem Abschluss der Handelsschule entschied sie sich für eine Ausbildung in der Kreisverwaltung Unna, der sie über zwei Jahrzehnte treu blieb. Für Abwechslung sorgten ehrenamtliche Tätigkeiten bei diversen Sportgroßveranstaltungen (16 mal Osterradrennen, 2 mal die Deutsche Meisterschaft im Eiskunstlaufen). Schließlich gründete sie ihr kleines Familienunternehmen. Sie schrieb viel, besuchte Schreibseminare, ist Patin des Kräutergartens der Stadt Unna, unterrichtete vier Jahre „Denksport“ für Zweitklässler in der Grundschule. „Denksport“ bietet sie derzeit im Zentrum für (Hoch)-Begabungsförderung in Bönen an. Darüber hinaus widmet sie sich nunmehr vermehrt den vielen K’s: Krimi, Kurzkrimi, Kurzgeschichten, Kräutermärchen, Kreativität.


Liebe Heike Gellert,
beantworten Sie uns doch ein paar Fragen …

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung neben dem Schreiben?
Im Frühjahr wird der Garten bestellt. Ich ernte bereits die ersten Wiesenkräuter wie Löwenzahn, Gänseblümchen. Im Wald findet sich der Bärlauch. Die spätere Ernte will in der Küche Verwendung finden, also koche ich täglich. Sport, Fahrradfahren, Reisen und Sozialkontakte gehören unbedingt zum meinen Lieblingsbeschäftigungen. Kino, Theater, Unternehmungen in unseren Naherholungsgebieten müssen sein.

Woran schreiben Sie gerade?
In der Vergangenheit habe ich einen Kurzkrimi, Kurzgeschichte, Haiku nach dem anderen geschrieben. Ich werde mich nun auf das Schreiben eines Kriminalromanes konzentrieren. Der Plot steht und es werden jeden Tag ein paar Seiten mehr. Doch tatsächlich sind die Gedanken stets bei einem zweiten und dritten Manuskript sowie den vielen Krimi-Ausschreibungen.

Was ist Ihr Ziel als Autorin?
Mein Ziel ist die Veröffentlichung eines Kriminalromanes in einem Verlag.

Was ist Ihr Motto?
Widme dich ruhig den angenehmen Dingen des Lebens. Denn hier findest du die Anregungen und Kreativität fürs Schreiben.

Welches Buch hätten Sie gerne geschrieben?
„Die Masken der Mütter“, Rowohlt 1985, von Ruth Rendell, übersetzt von Edith Walter.

Mit welchem Buchhelden können Sie sich identifizieren?
Mit Marie Gutario (w) und Claus Constein (m) aus meinen Krimi “Ewas Apfelernte”.

Wer ist Ihr Held in der Wirklichkeit?
Die im Stillen arbeiten und helfen, ohne das an die große Glocke zu hängen – das sind wirklichen Helden.

Welchen Gegenstand müssen Sie anfassen, wenn Sie ihn sehen?
Ich muss jeden Kieselstein anfassen und womöglich einstecken.

Wer oder was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten?
Mein gesamter Tagesablauf und Urlaube inspirieren mich. Wenn ich einen Artikel oder Foto in der Zeitung sehe, möchte ich schon wieder drauflos schreiben. Da das nicht immer geht, benötige ich unbedingt ein Stück Papier und einen Stift zum Clustern.

Was bringt Sie so richtig auf die Palme?
Von den großen Problemen wie Umweltzerstörung mal abgesehen, die Intoleranz.

Wo haben Sie das Gefühl, völlig fehl am Platz zu sein?
In einem Helikopter.

Was haben Sie noch nie verstanden?
Ehrlich? Es ist die Mathematik. Und trotzdem habe ich bei STORIES & FRIENDS zum Thema einen Text hinterlegt. Er handelte von Primzahlen.

Was war der mutigste Moment in Ihrem Leben?
Den Lokalkrimi zu verlegen, fanden meine Mitmenschen mutig. Ich fand es mutig, in einen Flieger zu steigen, weil das Fernweh stärker ist.

Total überbewertet finde ich?
Männer. Wir kennen es in Nordrhein-Westfalen seit dem 14. Juli 2010 anders. „Kraft“-volle Damen sind mir sympatisch.

Welche Leistung bewundern Sie am meisten?
Das sind die Menschen, die uns das Leben retten – können!

Veröffentlichungen
Der Lokalkrimi „Ewas Apfelernte“ ist meine wichtigste Veröffentlichung. Ich habe ihn zur 400-Jahrfeier unseres Wasserschlosses Herrenhaus „Haus Heeren“ im Jahre 2006 geschrieben, von der Dipl.-Designerin Eva Simmet illustrieren lassen. Mit einem Medienpartner habe ich ihn produziert bzw. verlegt.
Nach den Kurzkrimi-Veröffentlichungen in „Schlaf in himmlischer Ruh … 24 Morde bis Weihnachten“ sowie bei den Multimedia-Wettbewerben des ALFA-Literatursalons ist der Kurzkrimi in “Gaumenkitzel” bei STORIES & FRIENDS tatsächlich ein weiteres persönliches Highlight. Denn ich habe den Krimi in Ostfriesland geschrieben und es ist ein Ostfriesland-Krimi.

Preise
Beim Literaturwettbewerb Wasser Werke – Fluss.Stadt.Land – eine regionale Initiative in Kooperation mit dem Westfälische Literaturbüro Unna – im Jahre 2009 habe ich den 3. Platz belegt.

Veröffentlichungen bei STORIES & FRIENDS

Gaumenkitzel

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