Von Kraftplätzen und Gänseblümchen

Gepostet am Jan 13, 2011

Diana Wieser, geboren 1977, arbeitet als freiberufliche Werbetexterin, Journalistin, Ghostwriterin und Autorin. Sie ist Chefredakteurin des Ulmer Magazins „wellnetz“, was sie mitunter an abenteuerliche Orte verschlägt: ob auf geomantische Kraftplätze, unters ozonisierte Sauerstoffzelt oder zum Gänseblümchenessen ins Survival Camp. Ihren persönlichen „Kraftplatz“ hat sie momentan in der Ulmer Region bezogen, gemeinsam mit Mann, Sohn und Katze.

Liebe Diana Wieser,
beantworten Sie uns doch ein paar Fragen …

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung neben dem Schreiben?
Alle Arten von Tanz kombiniert mit Fitness, vor zwei Jahren habe ich Reggaeton und Salsa Fitness für mich entdeckt. Als ruhigen Ausgleich: Lesen, Reisen, Kino und Ausflüge mit meiner Familie.

Welches Buch hätten Sie gerne geschrieben?
So ziemlich jedes Buch von T. C. Boyle, denn ich liebe skurrile Charaktere! „Wassermusik“ ist mein absoluter Favorit.

Wer oder was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten?
Das tägliche Leben, die interessanten Menschen, die ich durch meinen Job als Journalistin treffe (vom Namensforscher bis zur Bordellbesitzerin), aber auch Traumsequenzen, Momentaufnahmen, gute Gespräche mit Freunden, Ortswechsel und vor allem Weitblick. Ich brauche die Verbindung nach „oben“, sei es auf meiner Dachterrasse oder – in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft – mit Ausblick auf die toskanischen Hügel, das Meer …

Wer sind Ihre Helden in Wirklichkeit?
Menschen, die 100-prozentig für ihre Träume und Überzeugungen einstehen. Das können Menschen wie Diane Fossey oder Gandhi sein, aber auch Menschen aus dem direkten Umfeld.

Welche Fähigkeit hätten Sie gerne?
Mich unsichtbar machen – das würde dem Thema „Recherche“ ganz neue Möglichkeiten eröffnen …

Was war der mutigste Moment in ihrem Leben?
Mut ist subjektiv. Mir fordert es viel Mut (plus homöopathische Beruhigungstropfen) ab, ein Flugzeug zu besteigen. Hingegen hatte ich kein Problem, mich während eines Mental Coachings in Trance zu versetzen und in die 3. Bewusstseinsebene „abzuheben“. Bei den meisten Menschen ist es genau anders herum.

Was bringt Sie so richtig auf die Palme?
Ungerechtigkeit aller Art, Tierquälerei, Ignoranz und die ewigen „Nein“-Sager.

Was ist Ihr Lebensmotto?
Ein Zitat von George Bernard Shaw: „Ihr seht und fragt: Warum? Ich aber träume und sage: Warum nicht?“

Veröffentlichungen
Gewann 2007 den 2. Preis beim Literaturwettbewerb „Reise-Quickies“ des Michael-Müller-Reisebuchverlags mit ihrer Short Story „Mehr Blick“. Daneben zahlreiche Veröffentlichungen in unterschiedlichsten Anthologien.

Veröffentlichungen bei STORIES & FRIENDS

Gaumenkitzel100% SchokoladeMit allen Sinnen

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