Die Rezeptur wird nicht verraten

Gepostet am Jul 22, 2010

Rolf Stemmle wurde am 19.10.1962 in Regensburg geboren und lebt noch heute als Single dort. Er begann mit einem BWL-Studium, war viele Jahren in einer öffentlichen Verwaltung und in einem Privatunternehmen tätig. Heute führt er einen kleinen Verlag, arbeitet als Schriftsteller und in diversen kulturellen Bereichen.

Lieber Herr Stemmle,
beantworten Sie uns doch ein paar Fragen …

Was ist Ihr Motto?
Verantwortung für mich und meine Umgebung leben, den Egoismus bekämpfen und das Gemeinsame fördern.

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung neben dem Schreiben?
Die klassische Musik: Musikgeschichte, Komposition, Konzerte, meine CD-Sammlung.

Woran schreiben Sie gerade?
An einem Erzählband zu den Verdi-Opern „Rigoletto, La Traviata, Aida“ sowie an einem Roman.

Was ist Ihr nächstes Ziel als Autor?
Ein sehr idealistisches Ziel: Einen Betrag zur Sensibilisierung der Menschen und zur Verbesserung der Welt zu leisten;
Ein persönliches Ziel: Die erfolgreiche Veröffentlichung meines ersten Romans.

Welches Buch hätten Sie gerne geschrieben?
Ich bin ein Fan von Thomas Bernhard und hätte gerne so manchen Roman (z.B. „Holzfällen“) oder so manches Theaterstück („Theatermacher“, „Macht der Gewohnheit“) geschrieben.

Wer sind Ihre Helden in der Wirklichkeit?
Meine Helden sind entweder Personen, die ein Stück von mir selbst in sich tragen, oder Allegorien, die all das verkörpern, was ich meinen Lesern zur Abschreckung vorführen möchte. Besonders spannend wird es natürlich, wenn ich beide Aspekte in einer Figur vereine. Das versuche ich gelegentlich und es bereitet mir viel Spaß und Gruseln – aber die Rezeptur verrate ich natürlich niemandem!

Wer oder was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten oder wen oder was brauchen Sie zum Schreiben?
Die besten Anregungen bieten eigene und möglichst heftige Gefühlsregungen: Ärger, Wundern, Lachen, Traurigkeit. Denn durch sie werde ich auf Widersprüche und Konflikte aufmerksam, die mich bewegen.

Was bringt Sie so richtig auf die Palme?
Wenn ich in einer Zwangslage (z.B. Höflichkeit, Rücksichtnahme) den Eskapaden eines Egozentrikers ausgesetzt bin. Solche entstehen beispielsweise, wenn ich ausgedehnte uninteressante Monologe oder viele unerwünschte Zugaben anhören muss.

Welche Fähigkeit hätten Sie gerne?
Ich hätte gerne einen größeren Raum in meinem Inneren, in dem ich Ideen verzweigen und übersichtlich ausbreiten könnte, so dass ich fähig wäre, sie beim Schreiben oder Komponieren besser zu beherrschen und zu nutzen.

Was war der mutigste Moment in Ihrem Leben?
An dem ich beschlossen habe, einem eindeutigen Gefühl konsequent zu gehorchen, das gegen eine üble Lebenssituation aufbegehrte.

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Veröffentlichungen
Etliche Komödien bei Theaterverlagen
Einführungsliteratur zu Richard Wagner (Verlag Königshausen & Neumann, Selbstverlag)
Der Mensch im Tier (Gedichte)

Preise
Gedicht „Umgedacht“ – prämiert zur Friedenslesung 2007 des Kulturrings in Berlin e.V.
Kurzgeschichte “Die Wahrscheinlichkeit” – 2. Platz STORIES & FRIENDS Literaturwettbewerb „Mathematik erzählen” zum Jahr der Mathematik

Arabica & Robustarätselhaft + wunderbar

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