Leni, Yeahsterday und Sugar Baby Love

Gepostet am Aug 16, 2010

Elke Schleich. Ich kam 1953 in Gelsenkirchen zur Welt. 1980 schloss ich den Bund der Ehe, der noch immer hält, und zog nach Westerholt, einem kleinen Ort am grünen Rand des Ruhrgebietes. Was mir sehr wichtig ist. Das Grüne, meine ich. Nach meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau war ich erst viele Jahre im erlernten Beruf tätig; seit 1995 bin ich in der Fachhochschule Gelsenkirchen im Dekanat des Fachbereichs Informatik als Sekretärin beschäftigt und fühle mich wohl zwischen Studenten, Kollegen und Professoren. Und wenn ich nicht gerade dort bin, freue ich mich mit Pferd, Katze und Mann meines Lebens.


Liebe Elke Schleich,
beantworten Sie uns doch ein paar Fragen …

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung neben dem Schreiben?
Zeit mit Tieren verbringen, Lesen und Wandern

Woran schreiben Sie gerade?
An einem Roman. Das Mädchen Leni ist darin die Hauptfigur. Ich schreibe in Episodenkapiteln über ihr Leben im Ruhrpott der Sechziger Jahre, angefangen als Leni fünf Jahre alt ist bis zu ihrer Teenagerzeit.

Was ist Ihr nächstes Ziel als Autor?
1. „Leni“ zu Ende schreiben und einen Verlag finden, der den Roman veröffentlicht.
2. Eine Idee, ein Thema für einen Romanstoff finden, das mich so fasziniert, dass ich nicht mehr aufhören kann zu schreiben.

Was ist Ihr Motto?
Bloß nicht negativ in die Zukunft schauen, das Schlimme kommt von alleine!

Welches Buch hätten Sie gerne geschrieben?
Nicht ein bestimmtes, aber alle von Barbara Noack („Die Zürcher Verlobung“, „Der Bastian“ u. v. m.).

Mit welchem Buchhelden können Sie sich identifizieren?
Mit gar keinem – außer mit den Heldinnen meiner selbst geschriebenen Romane. Mir fällt es aber nicht schwer, mich in die Buchhelden anderer Autoren hineinzuversetzen.

Wer sind Ihre Helden in der Wirklichkeit?
Die, die Zivilcourage zeigen.

Wer oder was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten?
Mich inspirieren beobachtete kleine zwischenmenschliche Szenen, manchmal nur eine Geste, ein Satz, den jemand sagt. Drumherum entwickelt sich oft eine Geschichte in meinem Kopf – günstigstenfalls ganz von allein.

Was bringt Sie so richtig auf die Palme?
Intoleranz

Wo haben Sie das Gefühl, völlig fehl am Platz zu sein?
Auf großen Partys.

Welche Fähigkeit hätten Sie gerne?
Die Fähigkeit, ein Musikinstrument zu spielen. Ich bewundere Musiker. Bei mir reicht’s mit Ach und Krach für ein gesungenes Lied in der Badewanne.

Mit wem würden Sie gerne einen Tag den Platz tauschen?
Mit einer Freigänger-Katze.

Was war der mutigste Moment in Ihrem Leben?
Oha, das ist ja eine tückische Frage! Besonders für eher furchtsame Menschen. Vielleicht der, als ich als über 40-jährige spontan meinen Job in einem grässlichen Familienbetrieb mit eisigem Betriebsklima kündigte, ohne einen neuen in Aussicht zu haben? Oder eher der, als ich mir kurz nachdem meine erste Ehe in die Brüche ging, im Urlaub ein Pferd kaufte, obwohl das Konto es eigentlich nicht erlaubt hätte? Nee, mutig ist noch was anderes, glaube ich. Dann hatte ich eben keinen solchen Moment.

Total überbewertet finde ich?
Die Romane von Cecelia Ahern („P.S.: Ich liebe dich“)

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Veröffentlichungen
1988: Roman Komm zurück Ameli, Verlag Droemer-Knaur
2006: Anthologie Sugar Baby Love, herausgegeben mit Holger Dittmann, Lerato-Verlag
2007: Anthologie Yeahsterday, herausgegeben mit Holger Dittmann, Lerato-Verlag
sowie zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften

Preise
2008: Publikumspreis für die Kurzgeschichte Ruf doch mal an bei der Recklinghäuser Autorennacht
2009: Sonderpreis „Lokales“ für die Kurzgeschichte Als Lorrek noch durch Schalke fuhr beim Gelsenkirchener Story-Wettbewerb

Veröffentlichungen bei STORIES & FRIENDS

Gaumenkitzel

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