Nicht rasten, rosten und verbiegen

Gepostet am Sep 5, 2010

Gerhard Appelshäuser. In den ersten Wochen des 2. Weltkriegs wurde ich in Worms geboren und bin dort auch aufgewachsen, bis mich mein Beruf nach dem Studium in Mainz und Mannheim (Diplom Kaufmann) aus meiner Geburtsstadt geführt hat, nicht ohne vorher noch meine langjährige Freundin zu heiraten, mit der ich noch heute zusammen lebe. Nach dem Motto: „Wer rastet, der rostet“ trieb es mich durch viele deutsche Bundesländer und 1977 nach Wien. Dort wohne ich immer noch, unterbrochen durch ein achtjähriges Gastspiel in Sachsen-Anhalt.

Lieber Gerhard Appelshäuser,
beantworten Sie uns doch ein paar Fragen …

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung neben dem Schreiben?
Die reichhaltige Kultur meiner Wiener Wahlheimat zu genießen, dem Golfsport zu frönen und die Literatur zu lesen, zu der ich im Berufsleben nie gekommen bin.

Woran schreiben Sie gerade?
An der Überarbeitung meines ersten Romans „Das Geheimnis der Mozartova Nr. 4“, für den ich noch einen Verlag suche, sowie an der Fertigstellung meines ersten Krimis „Der Tote vom Viererloch“.

Was ist Ihr nächstes Ziel als Autor?
Das Schreiben von Kurzgeschichten und Krimis.

Was ist Ihr Motto?
Lebe so, dass du dir jeden Morgen dein Gesicht im Spiegel ansehen kannst, ohne dich schämen zu müssen.

Wer ist sind Ihre Helden in der Wirklichkeit?
Alle anständigen Menschen.

Wer oder was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten?
Ruhe zum Schreiben und Menschen zur Inspiration.

Was bringt Sie so richtig auf die Palme?
Die Politik unserer derzeitigen Politikergeneration.

Wo haben Sie das Gefühl, völlig fehl am Platz zu sein?
Im Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Was haben Sie noch nie verstanden?
Die Änderung von Meinungen aus opportunistischen Gründen.

Welche Fähigkeit hätten Sie gerne?
Mehr Gelassenheit.

Mit wem würden Sie gerne einen Tag den Platz tauschen?
Mit meiner Frau, um zu verstehen, warum sie es mit mir so lange ausgehalten hat.

Was war der mutigste Moment in Ihrem Leben?
Eine gut bezahlte und einflussreiche Position im fünfzigsten Lebensjahr spontan zu kündigen, weil ich mir nicht das Rückgrat verbiegen lassen wollte.

Total überbewertet finde ich?
Das Heischen nach Anerkennung durch die Gesellschaft.

Welche Leistung bewundern Sie am meisten?
Seine Meinung gegen den Mainstream zu vertreten.

Veröffentlichungen
Kurzgeschichten in Anthologien: „In Worten…“ und „Die Reise der Drei – Weihnachtsimpressionen“
„Karma oder Zufall?“, ein Erzählband

Veröffentlichungen bei STORIES & FRIENDS

GaumenkitzelMit allen Sinnen

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