Die Karten des Lebens nehmen, wie sie kommen

Gepostet am Mrz 30, 2011

Sabine Fink, geboren 1969, hat die meiste Zeit ihres Lebens Literatur vor allem gelesen. Seit einigen Jahren bringt sie jedoch ihre Ideen zu Papier und verfasst kurze, aber auch längere Geschichten. Ihr erster Regionalkrimi erscheint im Juli 2011. Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern. In ihrer Freizeit treibt sie Ausdauersport und lebt mit ihrer Familie in Mittelfranken.


Liebe Frau Fink,
beantworten Sie uns doch ein paar Fragen …

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung neben dem Schreiben?
Laufen, Radfahren, Schwimmen

Woran arbeiten Sie gerade?
An einem zweiten Regionalkrimi und einem Fantasy Abenteuerroman.

Was ist Ihr Ziel als Autorin?
Mit meinen Geschichten möchte ich Menschen eine Auszeit vom Alltag bescheren. Nach dem Lesen sollen sie sich fühlen, als kämen sie von einer erholsamen Reise zurück.

Was Ihr Lebensmotto?
Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen (Schopenhauer).

Welchen Gegenstand müssen Sie anfassen, wenn Sie ihn sehen?
Ich liebe es, Steine zu berühren. Egal wie klein, wie groß – ich muss sie anfassen. Manchmal erzählen sie mir Geschichten und ich höre zu.

Wer oder was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten oder wen oder was brauchen Sie zum Schreiben?
Mein Motor für’s Schreiben sind stereotype Tätigkeiten, bei denen man die Gedanken schweifen lassen kann. Lange Strecken joggen, radfahren oder im Auto. Ohne Musik oder sonstige Ablenkung, sich einfach nur fortbewegen, nicht denken. Nach einer Weile kommen die Geschichten einfach zu mir.

Was bringt Sie so richtig auf die Palme?
Wenn ich darum bitte, erst etwas zu Ende bringen zu können, bevor ich mich um etwas anderes kümmere und ich trotzdem immer wieder unterbrochen werde, dann sitze ich nicht nur bald auf der Palme, sondern werfe auch noch mit Kokosnüssen – und ich ziele gut!

Wo haben Sie das Gefühl, völlig fehl am Platz zu sein?
In einer Modeboutique, im Fingernagelstudio und überall dort, wo die Schönen und Reichen leben. Wobei es sehr interessant ist das Treiben an diesen Orten zu beobachten.

Was haben Sie noch nie verstanden?
Warum meine Blumen in Haus und Garten wachsen und gedeihen, obwohl ich mir nur wenig Mühe damit gebe. Vielleicht ist es auch besser, dass ich es nicht verstehe und mich einfach nur darüber freue.

Welche Fähigkeit hätten Sie gerne?
An mehreren Orten gleichzeitig zu sein. Es würde unser Familienleben deutlich vereinfachen. Wobei das wohl eine Frage des Standpunktes ist, denn ich glaube, einige Familienmitglieder würden sich dann kontrolliert fühlen.

Mit wem würden Sie gerne einen Tag den Platz tauschen?
Mit unserem Hund. Es interessiert mich nämlich brennend, was in seinem Kopf manchmal vorgeht. Was ist eigentlich so interessant daran, Katzen auf Bäume zu jagen oder in Mauselöchern zu stöbern. Und riecht toter Fisch wirklich so unwiderstehlich?

Total überbewertet finde ich?
Sich immer wieder über dieselben Dinge aufzuregen, die man nicht ändern kann! Einen Berg kann man schließlich auch nicht versetzen. Aber man kann drübersteigen, drumherum gehen oder einen Tunnel graben. Irgendwas funktioniert immer.

Veröffentlichungen
Regionalkrimi „Kainszeichen“ erscheint im Sommer 2011 beim Gmeiner-Verlag

Vorschau/Veröffentlichungen bei STORIES & FRIENDS
L’Odeur de Paris, Kurzgeschichte in: betörend!, August 2011

betörend!

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