Der Psychologie des Verbrechens auf der Spur

Gepostet am Aug 30, 2010

Ute Kissling (*1970) lebt mit ihrer Familie in Berlin und am Stettiner Haff. Nach ihrem Geschichtsstudium volontierte sie an einer Journalistenschule, arbeitete anschließend als Hörfunkjournalistin, recherchierte in Westafrika. Sie arbeitet als Nachrichtenredakteurin. In ihren Geschichten versucht sie der Psychologie des Verbrechens auf die Spur zu kommen.

Liebe Ute Kissling,
beantworten Sie uns doch ein paar Fragen …

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung neben dem Schreiben?
Ich habe viele theoretische Lieblingsbeschäftigungen, aber ach, zu wenig Zeit: Kochen und Backen, Querflöte spielen, Schwimmen, Reisen, Lesen, Menschen beobachten, meine Familie betüdeln, Schlafen.

Woran schreiben Sie gerade?
An einem Kriminalroman, der Frauen und Männer in einer Parallelwelt zeigt, die zunehmend unser Leben bestimmt – welche, verrate ich nicht.

Was ist Ihr nächstes Ziel als Autor?
Ich möchte gerne so schreiben können, dass ich mit meinen Texten auch selbst zufrieden bin.

Was ist Ihr Motto?
Wer die Veränderung nicht will, der will auch nicht das Leben. Wobei ich mit zunehmendem Alter lerne, auch die Konstanz zu schätzen.

Welchen Gegenstand müssen Sie anfassen, wenn Sie ihn sehen?
Ich liebe Musikinstrumente und muss sie unbedingt anfassen und ausprobieren, mit zuweilen fatalen Folgen für die Ohren der umstehenden Menschen.

Wer oder was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten?
Ich brauche das Nichts zum Schreiben, träume von einer fensterlosen schalldichten Kammer, in der ich nichts sehen und hören muss – außer meinen eigenen Gedanken. Okay, ein Computer wär nicht schlecht. Es geht aber auch mit ein paar Blättern Papier und einem Stift.

Was bringt Sie so richtig auf die Palme?
Ich ärgere mich über schlechte Manieren, weil sie von Egozentrik und Rücksichtslosigkeit zeugen.

Was haben Sie noch nie verstanden?
Tragischerweise als Tochter eines Physikers: physikalische Phänomene.

Was war der mutigste Moment in Ihrem Leben?
Als ich in voller Taucherausrüstung von einem Hafenbecken in das drei Meter tiefer gelegene Wasser gesprungen bin. Ich hatte nämlich tauchen lernen wollen und nicht meine Höhenangst mit Schocktherapie überwinden. Aber der Sprung hat sich gelohnt: Erstens konnte ich mich darüber freuen, dass ich diesen todesmutigen Sprung überlebt habe, ohne einen Herzinfarkt zu erleiden und zweitens hat mich die Unterwasserwelt vor Teneriffa entschädigt.

Veröffentlichungen bei STORIES & FRIENDS

Gaumenkitzel

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